Semantik: Definition mit einfachen Beispielen

Die Semantik (griechisch ‚sēmaínein‘ = ‚bezeichnen‘) ist die Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen und ein Teilgebiet der Linguistik (= Sprachwissenschaft).

Unter sprachlichen Zeichen sind alle sprachlichen Äußerungen zu verstehen, mit denen wir auf verschiedene Dinge verweisen.

Die Bedeutung sprachlicher Zeichen wird in der Semantik untersucht.

Beispiel: sprachliche Zeichen
  • Wörter 
  • Sätze 
  • Redewendungen 
  • Texte 
  • Diskussionen 
  • Morpheme (Teile eines Wortes wie Vor- und Nachsilben)
  • usw.

Jedes sprachliche Zeichen hat eine eigene Bedeutung, die von dir und anderen Menschen einer Gesellschaft in verschiedenen Kontexten verstanden wird.

Beispiel: sprachliches Zeichen
Sprachliches Zeichen: das Wort ‚Banane‘

Bedeutung: Eine Banane ist eine Obstsorte, die etwas gekrümmt und im reifen Zustand gelb ist. Sie schmeckt süß.

Beachte allerdings, dass die Semantik auch in anderen Bereichen vorkommt, z. B. in der Informatik und der Psychologie, und dann eine leicht abweichende Definition hat.

  • Informatik: Hier geht es um die Bedeutung und Interpretation von Computerprogrammen, damit diese korrekt funktionieren und Anweisungen befolgen.
  • Psychologie: Es wird untersucht, wie die Bedeutung sprachlicher Zeichen im menschlichen Denken entsteht, gespeichert und abgerufen wird, um zu kommunizieren.

Sprachliche Zeichen und ihre Bedeutung

In der Semantik wird die Bedeutung sprachlicher Zeichen untersucht, also z. B. von Wörtern und Sätzen.

Um sprachliche Zeichen besser zu verstehen, solltest du dir die folgenden Konzepte anschauen:

  1. Das Zeichenmodell nach Ferdinand de Saussure
  2. Der Zusammenhang zwischen dem Signifikanten und dem Signifikat

Das Zeichenmodell nach Ferdinand de Saussure

Sprachliche Zeichen lassen sich anhand des sogenannten Zeichenmodells des Schweizer Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure erklären.

Denn in diesem Modell wird die Beziehung zwischen zwei Teilen eines sprachlichen Zeichens veranschaulicht, die untrennbar miteinander verbunden sind:

  1. dem Bezeichnenden (= Signifikant, Zeichenform) und
  2. dem Bezeichneten (= Signifikat, Zeicheninhalt).

Saussure's model

Der Signifikant ist die Form eines sprachlichen Zeichens.

Er besteht aus geschriebenen Buchstaben (= Graphemen) oder gesprochenen Lauten (= Phonemen). Laute können in der sogenannten Lautschrift aufgeschrieben werden.

Du kannst den Signifikanten also in Form von Buchstaben sehen oder in Form von Lauten hören.

Beispiel: Signifikant (= Zeichenform)
Geschriebene Buchstaben: K – i – s – s – e – n

Lautschrift: [ˈkɪsn̩]

Das Signifikat ist hingegen die Bedeutung eines sprachlichen Zeichens.

Du kannst dir als Beispiel überlegen, woran du als Erstes denkst, wenn du ein Kissen siehst oder das Wort ‚Kissen‘ hörst.

Beispiel: Signifikat (= Zeicheninhalt)
Ein Kissen ist meistens viereckig und weich. Es wird zum Schlafen verwendet.

Ein sprachliches Zeichen kann sich aber auch auf abstrakte Dinge beziehen, z. B. Liebe oder Frieden.

Man kann sie zwar nicht sehen und/oder hören, aber sprachlich vermitteln und verstehen.

Beispiel: Signifikant und Signifikat des abstrakten Wortes ‚Liebe‘
Signifikant: das geschriebene oder gesprochene Wort ‚Liebe‘ bzw. ‚[ˈliːbə]‘

Signifikat: Liebe ist ein positives und intensives Gefühl, bei dem man sich einer anderen Person, einem Lebewesen oder einer Sache stark verbunden fühlt.

Das schließt allerdings nicht aus, dass jede Person eine eigene Vorstellung von Liebe hat und jede Definition daher ein bisschen anders ist.

Es besteht innerhalb der Gesellschaft jedoch ein Konsens darüber, was wir im Allgemeinen unter ‚Liebe‘ verstehen.

Der Zusammenhang zwischen dem Signifikanten und dem Signifikat

Laut de Saussure ist die Beziehung zwischen dem Signifikanten und dem Signifikat willkürlich.

Das heißt, ein Kissen könnte genauso gut als ‚Tisch‘ bezeichnet werden, aber es hat sich so entwickelt, dass wir das Wort ‚Kissen‘ verwenden.

Auch wird das, was wir unter ‚Kissen‘ verstehen, in anderen Sprachen anders genannt.

Beispiel: Wort ‚Kissen‘ in anderen Sprachen
Englisch: pillow

Spanisch: almohada

Französisch: oreiller

Italienisch: cuscino

Türkisch: yastık

Die Verbindung zwischen einem Signifikanten und einem Signifikat mit einem sprachlichen Zeichen beruht daher auf den gesellschaftlichen Konventionen einer Sprechergemeinschaft.

Anhand des Zeichenmodells nach de Saussure kannst du also sehen, dass Sprache ein System von Zeichen ist.

All diese Zeichen sind wichtig, damit wir Menschen effektiv kommunizieren und Missverständnisse vermeiden können.

Beachte
Die Lautmalerei (Onomatopoesie) ist eine Ausnahme, denn hier ist die Zuordnung einer Bedeutung (des Signifikats) zu einer Form (dem Signifikanten) nicht willkürlich.

Mit dem Ausruf ‚Wau, wau!‘ z. B. wird das Bellen eines Hundes nachgeahmt. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem Signifikanten und dem Signifikat.

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Wie sprachliche Zeichen miteinander verbunden sind

Du solltest die folgenden Begriffe kennen, um zu verstehen, wie sprachliche Zeichen miteinander verbunden sein können:

  1. Synonyme
  2. Antonyme
  3. Homonyme
  4. Hyponyme und Hyperonyme
  5. Meronyme und Holonyme

Das heißt, in der Semantik wird auch untersucht, ob sich die Bedeutungen sprachlicher Zeichen z. B. ähneln, unterscheiden oder widersprechen.

Solche Beziehungen bestehen meist zwischen Wörtern der gleichen Wortart, etwa zwischen zwei oder mehr Substantiven oder zwei oder mehr Verben.

Synonyme

Synonyme sind Wörter, die eine ähnliche oder dieselbe Bedeutung haben, wie dir die nachfolgenden Beispiele zeigen.

Beispiel: Synonyme
Ähnliche Bedeutung: Auto – Wagen

Dieselbe Bedeutung: rasch – schnell

Die Wörter ‚Auto‘ und ‚Wagen‘ werden oft synonym gebraucht, aber sie haben nicht immer exakt dieselbe Bedeutung.

Ein Wagen muss nicht unbedingt ein Auto sein, sondern kann sich z. B. auch auf einen Kinder- oder einen Pferdewagen beziehen.

Die Adjektive ‚rasch‘ und ‚schnell‘ allerdings haben dieselbe Bedeutung. Mit beiden wird eine hohe Geschwindigkeit ausgedrückt.

Du kannst ein Wort durch eines seiner Synonyme ersetzen, wenn du dir sicher bist, dass die Bedeutung unverändert bleibt.

Das ist z. B. in wissenschaftlichen Arbeiten sinnvoll, um Wortwiederholungen zu vermeiden.

Beispiel: Wort durch Synonym ersetzen
Die Ergebnisse der Umfrage und jene der Interviews überschneiden sich.

Die Resultate der Umfrage und jene der Interviews überschneiden sich.

Antonyme

Antonyme sind Wörter mit einer gegenteiligen Bedeutung. Es kann sich z. B. um Gegensatzpaare handeln.

Beispiel: Antonyme
Krieg – Frieden

Liebe – Hass

kommen – gehen

Es lässt sich zwischen verschiedenen Arten von Antonymen unterscheiden, wie du anhand der nachstehenden Beispiele siehst.

Beispiel: Arten von Antonymen
Komplementäre Antonyme: wahr – falsch

Abstufbare Antonyme: jung – mittleren Alters – alt

Konverse Antonyme: senden – empfangen

Reverse Antonyme: einatmen – ausatmen

Komplementäre Antonyme sind gegensätzliche Wörter, die sich klar voneinander abgrenzen lassen bzw. einander ausschließen.

Wenn etwas z. B. wahr ist, kann es nicht falsch sein. Eine Option dazwischen gibt es nicht. Es liegt also eine Entweder-oder-Beziehung vor.

Abstufbare Antonyme sind auch Gegensatzpaare, aber zwischen ihnen gibt es Abstufungen, z. B. in Form einer Skala. Sie schließen sich also nicht zwingend aus.

Wenn eine Person z. B. nicht mehr jung ist, muss sie deswegen nicht unbedingt alt sein. Vielleicht ist sie auch mittleren Alters.

Konverse Antonyme beziehen sich auf zwei gegensätzliche Handlungen oder Perspektiven, z. B. einen Versand und einen Empfang.

Die erste Handlung ist die Umkehrung der zweiten Handlung. Letztere muss aber nicht eintreten. Wenn du z. B. ein Paket versendest, kann dieses auch verloren gehen, es wird also nicht empfangen.

Reverse Synonyme hingegen beziehen sich auf einen Anfangs- und einen Endzustand, die immer beide erfolgen müssen.

Du kannst z. B. nur einatmen, wenn du auch wieder ausatmest, und umgekehrt.

Beachte
Die Arten von Antonymen können sich überschneiden und nicht alle Antonyme lassen sich immer klar einer Art zuordnen.

Es kann z. B. sein, dass ein Antonym zu mehr als einer Kategorie gehört.

Homonyme

Bei Homonymen handelt es sich um Wörter, die je nach Situation eine unterschiedliche Bedeutung haben.

Beispiel: Homonyme
Ein Gericht kann entweder eine Speise oder die Institution sein, die für die Rechtsprechung zuständig ist.

Bei einem Gericht kann es sich auch um ein Gebäude handeln, in dem Gerichtsprozesse stattfinden.

Du kannst die richtige Bedeutung eines Homonyms also nur im Kontext erschließen.

In manchen Fällen kann aber der Artikel im Singular oder die Pluralform des Wortes darauf hinweisen, was gemeint ist.

Beispiel: Hinweis auf ein Homonym
Artikel im Singular: das Tor (z. B. ein Durchgang oder Ziel im Fußball), der Tor (eine törichte Person)

Pluralform: die Mütter (weibliche Elternteile), die Muttern (Schraubenmuttern)

Hyponyme und Hyperonyme

Ein Hyponym ist ein Unterbegriff, der sich einem Hyperonym bzw. Oberbegriff zuordnen lässt.

Beispiel: Hyponym und Hyperonym
Hyponym: Hose

Hyperonym: Kleidung

Während das Hyperonym bzw. der Oberbegriff allgemein ist, ist das Hyponym bzw. der Unterbegriff spezifisch.

Hyponyme, die dasselbe Hyperonym teilen, haben ähnliche Merkmale.

Beispiel: Hyponyme mit ähnlichen Merkmalen
Hyponym: Hose, Jacke, Schuhe, Hut

Hyperonym: Kleidung

In diesem Beispiel kannst du sehen, dass alle aufgezählten Hyponyme Dinge sind, die man anziehen kann. Sie haben also die gleichen Merkmale.

Meronyme und Holonyme

Meronyme sind Bestandteile einer Sache als Ganzem, dem Holonym.

Beispiel: Meronyme und Holonyme
Meronym: Tastatur, Bildschirm, Lautsprecher, Festplatte, Touchpad

Holonym: Laptop

Es handelt sich also um eine sogenannte Teil-Ganzes-Beziehung.

Das heißt, dass ein Holonym nicht einfach nur ein Oberbegriff für etwas ist, sondern die Gesamtheit aller Einzelteile einer Sache darstellt.

Wie du Semantik, Pragmatik und Semiotik unterscheidest

Die Semantik lässt sich nicht immer einfach von den zwei folgenden Disziplinen unterscheiden, in denen ebenfalls die Bedeutung von Zeichen untersucht wird:

  1. Semantik vs. Pragmatik
  2. Semantik vs. Semiotik

Semantik vs. Pragmatik

In der Semantik geht es in erster Linie um die wörtliche Bedeutung sprachlicher Zeichen (von Wörtern, Sätzen, Texten usw.).

Beispiel: Semantik
Person A: Wissen Sie, wann der nächste Zug fährt?

Person B: Ja.

In diesem Beispiel siehst du, dass die Frage, die Person A gestellt hat, im semantischen Sinne korrekt verstanden wurde. Denn Person B bestätigt mit ihrer Antwort, dass sie die Abfahrtszeit weiß.

In der Pragmatik liegt der Fokus aber auf der nicht wörtlichen Bedeutung von Wörtern, Sätzen usw., d. h. auf dem Kontext und der Aussageabsicht.

Es wird z. B. untersucht, was eine Person mit einer Aussage erreichen will und zu welchen Handlungen diese Aussage führt.

Beispiel: Pragmatik
Person A: Wissen Sie, wann der nächste Zug fährt?

Person B: Ja. Der nächste Zug fährt in 10 Minuten.

In diesem Beispiel stellt Person A dieselbe Frage, aber diesmal hat Person B verstanden, dass Person A im pragmatischen Sinne konkrete Informationen zur Abfahrtszeit möchte.

Es werden also der Kontext und die Sprecherabsicht berücksichtigt.

Semantik vs. Semiotik

In der Semiotik (= Zeichentheorie) werden alle Arten von Zeichen sowie deren Entstehung, Verwendung und Interpretation betrachtet.

Beispiel: Zeichen in Semantik und Semiotik
Semantik: Wörter, Sätze, Texte wie Romane oder Zeitungsartikel usw.

Semiotik: neben Wörtern, Sätzen, Texten usw. auch Gesten, Kunstwerke, Verhaltensnormen, Schilder, Tierlaute etc.

Wie du anhand der Beispiele sehen kannst, geht es in der Semantik grundsätzlich um Zeichen, die sich direkt auf die Sprache beziehen.

Die Semiotik ist allgemeiner, denn hier werden auch nicht sprachliche Zeichen wie Gesten und Kunstwerke berücksichtigt.

Semantische Grenzen künstlicher Intelligenz

Bei der Anwendung künstlicher Intelligenz solltest du berücksichtigen, dass diese oft mit Algorithmen und nicht mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen arbeitet.

Künstliche Intelligenz hat also kein Bewusstsein wie wir Menschen und folgt meist statistischen Mustern.

Es gibt zwar bereits eine sogenannte semantische künstliche Intelligenz, um Bedeutungen besser erfassen und nachvollziehen zu können.

Das derzeit bekannteste Beispiel ist das Natural-Language-Processing-Modell ChatGPT, das die Bedeutung von Text verstehen und hierzu passende Antworten formulieren kann.

Ein weiteres Beispiel sind Tools wie DeepL, mit denen sich automatische Übersetzungen generieren lassen, oder Chatbots wie Siri und Alexa, die natürliche Sprache verarbeiten können.

Dennoch stößt künstliche Intelligenz in den folgenden Bereichen auf Grenzen:

  1. Sie kann Kontexte nicht mit allen Bedeutungsnuancen wie wir Menschen verstehen und richtig interpretieren.
  2. Sie kann nicht abstrakt denken und ‚zwischen den Zeilen lesen‘, um z. B. Metaphern, Ironie, Redewendungen oder kulturelle Eigenheiten zu erkennen.
  3. Sie kann kein Erfahrungswissen nutzen, da sie nur auf jenen Daten basiert, mit denen sie trainiert wurde.
  4. Sie kann nicht flexibel und kreativ denken, da sie einem Muster folgt und daher wenig Spielraum für Abweichungen besteht.

Wenn du also z. B. ein Tool wie ChatGPT für deine Hausarbeit, Bachelorarbeit und mehr nutzen möchtest, solltest du dir der Grenzen von ChatGPT bewusst sein.

Es ist daher hilfreich, wenn du ChatGPT-Prompts erstellst, die ausreichend präzise und kontextbezogen sind.

So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, eine passende Antwort auf eine Frage sowie konkrete Vorschläge oder Erklärungen zu einem bestimmten Thema zu erhalten.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Semantik einfach erklärt?

Die Semantik ist ein Teilgebiet der Linguistik (= Sprachwissenschaft), in dem die Bedeutung sprachlicher Zeichen untersucht wird.

Zu den sprachlichen Zeichen zählen z. B. Wörter, Sätze und Texte.

Jedes sprachliche Zeichen hat eine spezifische Bedeutung, die es uns Menschen ermöglicht, es je nach Situation zu verstehen.

Was kann ich unter sprachlichen Zeichen in der Semantik verstehen?

Du kannst unter sprachlichen Zeichen in der Semantik z. B. Wörter oder Sätze verstehen, die aus zwei Teilen zusammengesetzt sind:

  1. dem Bezeichnenden (= Signifikant) und
  2. dem Bezeichneten (= Signifikat).

Das Bezeichnende (= Signifikant) ist die Form des sprachlichen Zeichens, etwa geschriebene Buchstaben oder gehörte Laute.

Das Bezeichnete (= Signifikat) ist der Inhalt des sprachlichen Zeichens, also seine Bedeutung.

Ein sprachliches Zeichen kann sich auf etwas real Existierendes wie eine Pflanze oder auf etwas Abstraktes wie Frieden beziehen.

Anhand sprachlicher Zeichen können Menschen einer Sprechergemeinschaft effektiv kommunizieren.

Wie sind sprachliche Zeichen in der Semantik miteinander verbunden?

Sprachliche Zeichen sind in der Semantik z. B. durch Ähnlichkeit oder Gegensätzlichkeit miteinander verbunden.

Das heißt, sie haben die gleiche oder eine unterschiedliche Bedeutung.

Die wichtigsten semantischen Bedeutungsbeziehungen sind:

  1. Synonyme
  2. Antonyme
  3. Homonyme
  4. Hyponyme und Hyperonyme
  5. Meronyme und Holonyme
Wie kann ich die Semantik von der Pragmatik unterscheiden?

Du kannst die Semantik von der Pragmatik dahin gehend unterscheiden, dass es bei der Semantik um die wörtliche Bedeutung von Aussagen, Sätzen usw. geht.

Beispiel: Weißt du, wo die nächste Sparkasse ist? – Ja.

Semantisch wird die Frage verstanden und klar beantwortet.

Bei der Pragmatik geht es hingegen um die nicht wörtliche Bedeutung. Es werden der Kontext und die Aussageabsicht der Sprechenden berücksichtigt.

Beispiel: Weißt du, wo die nächste Sparkasse ist? – Ja, am Ende der Straße direkt neben dem Bäcker.

Pragmatisch wird die Frage nicht nur verstanden, sondern es wird auch erkannt, dass weitere Informationen gewünscht sind.

Wie kann ich die Semantik von der Semiotik unterscheiden?

Du kannst die Semantik von der Semiotik dahin gehend unterscheiden, dass in der Semiotik alle Arten von Zeichen untersucht werden.

Neben sprachlichen Zeichen können dies Gesten, Kunstwerke, Verhaltensnormen, Schilder und Tierlaute sein.

Bei der Semantik liegt der Fokus aber spezifisch auf der geschriebenen und gesprochenen Sprache, also auf Wörtern, Sätzen, Texten usw.

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